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Grundbesitzabgaben

Allgemeines
Die Festsetzung der Grundsteuer richtet sich nach dem Grundsteuergesetz. Besteuert wird mit der Grundsteuer der Grundbesitz (im Sinne des Bewertungsgesetzes). Hierzu zählen die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und die Grundstücke. Die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft unterliegen der Grundsteuer A, für Grundstücke wird die Grundsteuer B festgesetzt. Schuldner der Grundsteuer ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswertes zugerechnet ist.



Berechnung der Grundsteuer


Das zuständige Finanzamt setzt ausgehend von einem Einheitswert einen Steuermessbetrag fest, der der jeweiligen Gemeinde mitgeteilt wird. Dieser Messbetrag wird mit dem Hebesatz multipliziert und ergibt die Grundsteuer, die für ein Jahr festzusetzen ist. Der Grundsteuerhebesatz wird durch den Rat der Stadt beschlossen.


 


Aktuelle Hebesätze der Stadt Ennigerloh:


Grundsteuer A:        266 %


Grundsteuer B:        529%



Fälligkeiten
Die so errechnete Grundsteuer wird in der Regel am Anfang jeden Jahres mit einem Bescheid festgesetzt. Die Grundsteuer wird zu je einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig. Auf Antrag des Steuerschuldners kann die Grundsteuer abweichend von diesen Quartalsfälligkeiten am 01.07. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag muss spätestens bis zum 30.09. des vorangehenden Kalenderjahres gestellt werden.

Gemeinsam mit der Veranlagung der Grundsteuer werden auch Nebenabgaben,  wie  z.B. Straßenreinigungs- und Abfallgebühren erhoben.


Eigentumswechsel


Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer, d.h. sie wird für das ganze Kalenderjahr festgesetzt. Die Fortschreibung durch das Finanzamt erfolgt gem. § 22 des Bewertungsgesetzes immer zum 01.01. des auf die Veränderung folgenden Jahres. Mit diesem Termin beginnt die Steuerpflicht des neuen Eigentümers.


Hinsichtlich der Nebenabgaben, ist der neue Eigentümer vom Beginn des Monats an gebührenpflichtig, der dem Monat der Rechtsänderung folgt.


Die Kanalbenutzungsgebühren werden nach dem tatsächlich bezogenen Wasser nach Angabe der Wasserversorgung Beckum abgerechnet. Der abgelesene Wasserzählerstand müsste von Ihnen der Wasserversorgung Beckum gemeldet werden.


Zur Abrechnung der Nebenabgaben werden folgende Unterlagen benötigt:


·         Notarieller Kaufvertrag


 


Haftung


Nach § 11 Abs. 2 GrStG haftet der Erwerber eines übereigneten Grundstückes neben dem früheren Eigentümer für die auf dem Steuergengenstand (Grundstück) entfallende Grundsteuer, die für die Zeit seit Beginn des letzten vor der Übereignung liegenden Kalenderjahres zu entrichten ist.


Nach § 219 AO darf ein Haftungsschuldner auf Zahlung in Anspruch genommen werden, soweit die Vollstreckungsmaßnahmen in das bewegliche Vermögen des Steuerschuldners ohne Erfolg geblieben oder anzunehmen ist, dass die Vollstreckung aussichtslos sein würde.


 

Ortsrecht

 ·         Haushaltssatzung

Rechtsgrundlagen allgemein

·         Grundsteuergesetz


·         Abgabenordnung

Kosten

Straßenreinigung (pro Meter)


·         Anliegerverkehr                              1,46 €


·         Innerörtlicher Verkehr                     1,30 €


·         Überörtlicher Verkehr                      0,97 €


 


Müllabfuhr (14-tägig)


·         Restmüll 80l                               111,72 €


·         Biomüll 120l                                  38,88 €


·         Biomüll 120l Saison (04-11)        25,92 €


·         Restmüll 120l                             167,52 €


·         Biomüll 240l                                  77,64 €


·         Biomüll 240l Saison (04-11)        51,76 €


·         Restmüll 240l                             335,16 €


 

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Zuständige Organisationseinheit

Grundbesitzabgaben

Allgemeines
Die Festsetzung der Grundsteuer richtet sich nach dem Grundsteuergesetz. Besteuert wird mit der Grundsteuer der Grundbesitz (im Sinne des Bewertungsgesetzes). Hierzu zählen die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft und die Grundstücke. Die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft unterliegen der Grundsteuer A, für Grundstücke wird die Grundsteuer B festgesetzt. Schuldner der Grundsteuer ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswertes zugerechnet ist.



Berechnung der Grundsteuer


Das zuständige Finanzamt setzt ausgehend von einem Einheitswert einen Steuermessbetrag fest, der der jeweiligen Gemeinde mitgeteilt wird. Dieser Messbetrag wird mit dem Hebesatz multipliziert und ergibt die Grundsteuer, die für ein Jahr festzusetzen ist. Der Grundsteuerhebesatz wird durch den Rat der Stadt beschlossen.


 


Aktuelle Hebesätze der Stadt Ennigerloh:


Grundsteuer A:        266 %


Grundsteuer B:        529%



Fälligkeiten
Die so errechnete Grundsteuer wird in der Regel am Anfang jeden Jahres mit einem Bescheid festgesetzt. Die Grundsteuer wird zu je einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig. Auf Antrag des Steuerschuldners kann die Grundsteuer abweichend von diesen Quartalsfälligkeiten am 01.07. in einem Jahresbetrag entrichtet werden. Der Antrag muss spätestens bis zum 30.09. des vorangehenden Kalenderjahres gestellt werden.

Gemeinsam mit der Veranlagung der Grundsteuer werden auch Nebenabgaben,  wie  z.B. Straßenreinigungs- und Abfallgebühren erhoben.


Eigentumswechsel


Die Grundsteuer ist eine Jahressteuer, d.h. sie wird für das ganze Kalenderjahr festgesetzt. Die Fortschreibung durch das Finanzamt erfolgt gem. § 22 des Bewertungsgesetzes immer zum 01.01. des auf die Veränderung folgenden Jahres. Mit diesem Termin beginnt die Steuerpflicht des neuen Eigentümers.


Hinsichtlich der Nebenabgaben, ist der neue Eigentümer vom Beginn des Monats an gebührenpflichtig, der dem Monat der Rechtsänderung folgt.


Die Kanalbenutzungsgebühren werden nach dem tatsächlich bezogenen Wasser nach Angabe der Wasserversorgung Beckum abgerechnet. Der abgelesene Wasserzählerstand müsste von Ihnen der Wasserversorgung Beckum gemeldet werden.


Zur Abrechnung der Nebenabgaben werden folgende Unterlagen benötigt:


·         Notarieller Kaufvertrag


 


Haftung


Nach § 11 Abs. 2 GrStG haftet der Erwerber eines übereigneten Grundstückes neben dem früheren Eigentümer für die auf dem Steuergengenstand (Grundstück) entfallende Grundsteuer, die für die Zeit seit Beginn des letzten vor der Übereignung liegenden Kalenderjahres zu entrichten ist.


Nach § 219 AO darf ein Haftungsschuldner auf Zahlung in Anspruch genommen werden, soweit die Vollstreckungsmaßnahmen in das bewegliche Vermögen des Steuerschuldners ohne Erfolg geblieben oder anzunehmen ist, dass die Vollstreckung aussichtslos sein würde.


 

Ortsrecht

 ·         Haushaltssatzung

Rechtsgrundlagen allgemein

·         Grundsteuergesetz


·         Abgabenordnung

Straßenreinigung (pro Meter)


·         Anliegerverkehr                              1,46 €


·         Innerörtlicher Verkehr                     1,30 €


·         Überörtlicher Verkehr                      0,97 €


 


Müllabfuhr (14-tägig)


·         Restmüll 80l                               111,72 €


·         Biomüll 120l                                  38,88 €


·         Biomüll 120l Saison (04-11)        25,92 €


·         Restmüll 120l                             167,52 €


·         Biomüll 240l                                  77,64 €


·         Biomüll 240l Saison (04-11)        51,76 €


·         Restmüll 240l                             335,16 €


 

Grundsteuer A, Grundsteuer B, Straßenreinigung, Abfallgebühr https://serviceportal.stadt-ennigerloh.de:443/beschaeftigte/-/egov-bis-detail/dienstleistung/164/show
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