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Gewerbesteuer

Allgemeines
Die Festsetzung der Gewerbesteuer erfolgt jeweils zu Anfang eines Jahres per Bescheid und basiert auf Grundlagenbescheiden des Finanzamtes. Auf die Höhe dieser Besteuerungsgrundlagen hat die Stadt Ennigerloh keinen Einfluss. Etwaige Einwände gegen diese Grundlagenbescheide (Gewerbesteuermessbescheid) können nur beim zuständigen Finanzamt vorgetragen werden.



Aktuelle Hebesätze der Stadt Ennigerloh:


Gewerbesteuer:       427 %



Fälligkeiten
Die Vorauszahlungen für das laufende Jahr sind jeweils am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig. Nachzahlungen für vorangegangene Veranlagungszeiträume sind innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig. Erstattungen werden mit Bekanntgabe des Steuerbescheides ausgezahlt.


 


Verzinsung


Führt die Festsetzung der Gewerbesteuer zu einer Steuernachforderung oder -erstattung, ist diese zu verzinsen. Dies gilt nicht für die Festsetzung von Vorauszahlungen.


Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist. Er endet mit der Wirksamkeit der Steuernachforderung oder -erstattung. Die Zinshöhe beträgt 0,5 v. H. je Monat.


 


Stundung


Die Fälligkeit kann nach § 222 AO durch eine Stundung hinausgeschoben werden, wenn die Einziehung der Gewerbesteuer bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Steuerschuldner bedeuten würde.


Stundungswürdig ist grundsätzlich nur, wer aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen nicht über die zur Erfüllung des Anspruches notwendigen Mittel verfügt.


Die Einziehung des Anspruches ist für den Schuldner erst dann mit einer erheblichen Härte verbunden, wenn der Schuldner sich auf die Erfüllung nicht rechtzeitig vorbereiten konnte oder sich augenblicklich in ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen befindet.


Der Antrag auf Stundung sollte möglichst vor Fälligkeit des Anspruches gestellt werden.


Folgende Unterlagen sind vorzulegen:


·         Ausreichende Begründung der aktuellen Zahlungsunfähigkeit


·         Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse


·         Vorschlag eines Zahlungsplanes


·         Negativbescheinigung von der Hausbank


·         Sicherheitsleistung (selbstschuldnerische Bürgschaft)


Für eine Stundung fallen zusätzlich Zinsen nach § 234 Abs. 1 AO i. V. m § 238 AO in Höhe von 0,5 % für jeden vollen Monat an.

Ortsrecht

  • Haushaltssatzung

Rechtsgrundlagen allgemein

  • Gewerbesteuergesetz
  • Abgabenordnung

Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheit

Gewerbesteuer

Allgemeines
Die Festsetzung der Gewerbesteuer erfolgt jeweils zu Anfang eines Jahres per Bescheid und basiert auf Grundlagenbescheiden des Finanzamtes. Auf die Höhe dieser Besteuerungsgrundlagen hat die Stadt Ennigerloh keinen Einfluss. Etwaige Einwände gegen diese Grundlagenbescheide (Gewerbesteuermessbescheid) können nur beim zuständigen Finanzamt vorgetragen werden.



Aktuelle Hebesätze der Stadt Ennigerloh:


Gewerbesteuer:       427 %



Fälligkeiten
Die Vorauszahlungen für das laufende Jahr sind jeweils am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. fällig. Nachzahlungen für vorangegangene Veranlagungszeiträume sind innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Steuerbescheides fällig. Erstattungen werden mit Bekanntgabe des Steuerbescheides ausgezahlt.


 


Verzinsung


Führt die Festsetzung der Gewerbesteuer zu einer Steuernachforderung oder -erstattung, ist diese zu verzinsen. Dies gilt nicht für die Festsetzung von Vorauszahlungen.


Der Zinslauf beginnt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist. Er endet mit der Wirksamkeit der Steuernachforderung oder -erstattung. Die Zinshöhe beträgt 0,5 v. H. je Monat.


 


Stundung


Die Fälligkeit kann nach § 222 AO durch eine Stundung hinausgeschoben werden, wenn die Einziehung der Gewerbesteuer bei Fälligkeit eine erhebliche Härte für den Steuerschuldner bedeuten würde.


Stundungswürdig ist grundsätzlich nur, wer aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen nicht über die zur Erfüllung des Anspruches notwendigen Mittel verfügt.


Die Einziehung des Anspruches ist für den Schuldner erst dann mit einer erheblichen Härte verbunden, wenn der Schuldner sich auf die Erfüllung nicht rechtzeitig vorbereiten konnte oder sich augenblicklich in ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen befindet.


Der Antrag auf Stundung sollte möglichst vor Fälligkeit des Anspruches gestellt werden.


Folgende Unterlagen sind vorzulegen:


·         Ausreichende Begründung der aktuellen Zahlungsunfähigkeit


·         Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse


·         Vorschlag eines Zahlungsplanes


·         Negativbescheinigung von der Hausbank


·         Sicherheitsleistung (selbstschuldnerische Bürgschaft)


Für eine Stundung fallen zusätzlich Zinsen nach § 234 Abs. 1 AO i. V. m § 238 AO in Höhe von 0,5 % für jeden vollen Monat an.

Ortsrecht

  • Haushaltssatzung

Rechtsgrundlagen allgemein

  • Gewerbesteuergesetz
  • Abgabenordnung
https://serviceportal.stadt-ennigerloh.de:443/beschaeftigte/-/egov-bis-detail/dienstleistung/163/show
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